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Für Ägyptenkenner ist Harrania seit langem ein Begriff. Für Soziologen, Pädagogen und Kunsthistoriker ein Beispiel für die Förderung kindlicher Kreatrivität. Denn das erklärte Ziel des verstorbenen Initiators Professor Wissa Wassef war es Kunsthandwerk, Erziehung und soziales Leben mit einem geregeltenm Verdienst zu verbinden. Mittlerweile arbeitet in Harrania bereits die zweite Generation und unstreitbar hat sich da ein eigener und einzigartiger Stil entwickelt und manche Wirker sind große Meister ihres Handwerkes geworden.
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Weben ist eine Tätigkeit, die auf besondere Weise handwerkliche mit künstlerischen Fähigkeiten verbinden kann. Insbesondere geschieht dies, wenn wie in Harrania keine Entwürfe, Zeichnungen und Vorlagen gefertigt werden, sondern daß "Gemälde" direkt am Webstuhl entsteht. Gearbeitet wird auf Hochlitz Webstühlen. Über einen aufrecht stehenden Hoözrahmen ist die Kette als endloser Faden gespannt. Das Bild wird nun von unten nach oben (Hochformat) oder vom linken zum rechten Rand (Querformat) gewebt. die nur mit den Fingern locker eingelegten Schußfäden werden zunächst nach unten geschoben und dann mit einem Klopfeisen oder Messerrücken angeschlagen.
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